Prof. Dr. med. Nikolai G. Raino

Facharzt für Neurochirurgie, Belegarzt des ISAR-Klinikums München und der ATOS Klinik München

Nikolai G. Rainov

Prof. Dr. med. Nikolai Rainov ist ein international bekannter und sehr erfahrener Facharzt für Neurochirurgie und spezielle neurochirurgische Schmerztherapie mit 35 Jahren klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit und mit ausgewiesener Expertise in der Behandlung komplexer Erkrankungen der Wirbelsäule und des Nervensystems. Seine Schwerpunkte liegen in der mikrochirurgischen und minimal-invasiven Wirbelsäulenchirurgie und der Iliosakralgelenk-Chirurgie, der modernen instrumentierten Stabilisations- und Dekompressionsverfahren sowie in innovativen Methoden der neurochirurgischen Schmerztherapie, einschließlich Neuromodulation und Implantation von Medikamentenpumpen. Nach seiner Facharztausbildung und Habilitation an der Martin-Luther-Universität Halle war Prof. Rainov in führenden neurochirurgischen Zentren in Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und den USA tätig, unter anderem am renommierten Walton Centre in Liverpool und am Massachusetts General Hospital der Harvard University Boston. Prof. Rainov kooperiert seit Jahrzehnten mit internationalen medizinischen Universitäten, unter anderem in China, Ukraine und Bulgarien, wo er akademische Forschungszentren und klinische Ausbildungsstrukturen aufgebaut hat und Ehrenfunktionen ausübt. Seine langjährige internationale Tätigkeit und sein Engagement in wissenschaftlichen Fachgesellschaften spiegeln sich in über 150 Publikationen und über 280 Vorträgen wider. Prof. Rainov ist Träger zahlreicher nationaler und internationaler Forschungspreise, unter anderem der Forschungspreis der Deutschen Akademie der Naturforscher „Leopoldina“ und das „Tönis Award and Fellowship“ der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie.

  • Hochpräzise endoskopische und mikrochirurgische Eingriffe an der gesamten Wirbelsäule mit maximal gewebeschonenden, minimal-invasiven Techniken und dem Anspruch schnellstmöglicher Rehabilitation
  • Individuell abgestimmte minimal-invasive Dekompressionsverfahren bei Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen – auch bei komplexen oder voroperierten Befunden
  • Bildgesteuerte Schmerztherapie (CT-/Röntgen-gestützt) auf höchstem Niveau mit selektiven Infiltrationen, Nervenblockaden und Radiofrequenztechnologie
  • Fortschrittlichste Verfahren der funktionellen Neurochirurgie zur Behandlung chronischer Schmerzsyndrome einschließlich spinaler Neuromodulation (SCS mit neuesten Stimulationsformen) sowie implantierbarer Medikamentenpumpensysteme
  • Minimal-invasive, rekonstruktive und langstreckige Stabilisationsverfahren der gesamten Wirbelsäule – von fokussierten Eingriffen (perkutane Ballon-Kyphoplastie) bis hin zu komplexen mehrsegmentalen Operationen (360° – Spondylodese)
  • Korrektur anspruchsvoller Wirbelsäulendeformitäten (Skoliose, Kyphose) mit modernsten Implantat- und Operationstechniken
  • Hochentwickelte rekonstruktive Verfahren einschließlich Wirbelkörperersatz und Implantation zervikaler Bandscheibenprothesen
  • Hochspezialisierte Therapie des Iliosakralgelenks – von präziser Denervierung bis zur minimal-invasiven stabilisierenden Titanimplantat-Arthrodese
  • Navigations- und bildgestützte Präzisionschirurgie (3D-Technologie) zur Maximierung von Sicherheit, Genauigkeit und Vorhersagbarkeit der Ergebnisse
  • Persönliche Zweitmeinungs- und Individualkonzepte für anspruchsvolle und komplexe Krankheitsbilder
  • 1985–1991 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Diplommediziner (DM)
  • 1991 Medizinisches Staatsexamen, M.-Luther-Universität Halle
  • 1991 Studienabschluss mit „magna cum laude“
  • 1992–1993 Forschungsstipendiat, Institut für Neuropathologie, Universität Zürich (bei Prof. P.Kleihues)
  • 1993 Promotion (Dr. med.), M.-Luther-Universität Halle
  • 1993 Doktorarbeit (Dr. med.) mit „summa cum laude”
  • 1994–1995 Forschungsstipendiat, Neurogenetik, Massachusetts General Hospital und Harvard Medical School, Boston (bei Prof. X.O. Breakefield)
  • 1996–1997 Gastwissenschaftler, Neurogenetik, Massachusetts General Hospital, Boston, USA
  • 1996 Habilitation und Venia legendi im Fach Allgemeine Neurochirurgie, Martin-Luther-Universität Halle
  • 1997 Facharzt für Neurochirurgie (CCST), Ärztekammer Sachsen-Anhalt
  • 1999 Zusatzbezeichnung „Neurochirurgische Schmerztherapie“, Ärztekammer Sachsen-Anhalt
  • Seit 12/2014 Neurochirurg, MVZ Wirbelsäulenzentrum Taufkirchen/München und Belegarzt des ISAR-Klinikums München und der ATOS Klinik München
  • 2007–2014 Oberarzt und Stellvertreter des Chefarztes, Klinik für Neurochirurgie, Klinikum Augsburg
  • 2005–2007 Oberarzt, Neurochirurgie, Klinikum Augsburg
  • 2001–2005  Senior Lecturer (Clinical) und Honorary Consultant, University of Liverpool, The Walton Centre for Neurology and Neurosurgery NHS Trust und Royal Liverpool Children’s Hospital Alder Hey
  • 2000–2001 Oberarzt, Neurochirurgie, MLU Halle
  • 1997–2001 Facharzt für Neurochirurgie, MLU Halle
  • 1997–2010 Privatdozent für Neurochirurgie, MLU Halle
  • 1993–1997 Assistenzarzt und Facharzt in Weiterbildung, Neurochirurgie, MLU Halle
  • 1991–1993 Arzt im Praktikum, Neurochirurgie, MLU Halle
  • FMH Schweiz (seit 2014)
    Fellow of Royal College of Surgeons of Edinburgh (FRCSEd, seit 2004)
  • UK Children’s Cancer Study Group (seit 2003)
  • Society of British Neurological Surgeons (seit 2002)
  • American Association of Neurological Surgeons (seit 2001)
  • European Association of Neurooncology (EANO, seit 1999)
  • Deutsche Krebsgesellschaft (seit 1999)
  • US Society for Neurooncology (SNO, seit 1999)
  • American Society of Gene Therapy (seit 1998)
  • Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS, seit 1998)
  • European Society for Gene Therapy (seit 1997)
  • American Association for Cancer Research (seit 1995)
  • Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Gentherapie (seit 1995)
  • Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC, seit 1992)